Erneuerbare Energien 

Anschlussbedingungen von sogenannten Mini PV-Anlagen 

Stadtwerke Mitarbeiter prüft Solaranlage

in letzter Zeit wurden die Stadtwerke Freudenberg von Kunden aber auch von Elektrofirmen angesprochen, um Auskünfte bezüglich der technischen Anschlussbedingungen zu erfragen, die für den Anschluss und den Betrieb von sogenannten Mini-PV-Anlagen zu beachten sind.

Vorgenannte Mini-PV-Anlagen bestehen in der Basisversion aus einem Solar-Modul und einem Wechselrichter, werden aber auch als Pakete mit mehreren Modulen angeboten.

Auch für Mini-PV-Anlagen gelten einschlägige Vorschriften und damit auch sowohl die VDE AR N 4105 „Anschluss von Erzeugungsanlagen an das Niederspannungsnetz“, als auch die BDEW-Richtlinien.
Dies bedeutet, dass auch bei Mini-PV-Anlagen das übliche Anmeldeverfahren beim Netzbetreiber anzuwenden ist, auch wenn es sich dabei nur um ein einziges PV-Modul handeln sollte.

Eine Bagatellgrenze sieht die VDE-Anwendungsregel nicht vor. Ob eine EEG-Vergütung beansprucht wird oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Einhaltung o.g. technischer Anschlussbedingungen.

In jüngster Zeit mehren sich die Fälle, bei denen zumindest geworben wird, daß Mini-PV-Anlagen über einen Schutzkontaktstecker und eine Steckdose an die Hausinstallation angeschlossen werden sollen (→ “Plug-in“-PV-Anlagen). Entgegen dem herkömmlichen Anschluß von PV-Anlagen, der insbesondere mit den Vorgaben der technischen Regel VDE-AR-N 4105 (s.o.) übereinstimmt, soll ( so die Werbung) mit o.g. „Plug-in“-PV-Anlage nicht direkt in das öffentliche Netz des Versorgungsnetzbetreibers oder in den Hausanschlußkasten eines Hausanschlusses eingespeist werden, sondern in den Endstromkreis einer Haus- oder Wohnungsinstallation.
Diese Art der Einspeisung kann zu lebensgefährlichen und technischen Risiken führen, da die technischen Schutzeinrichtungen der Hausinstalltion außer Kraft gesetzt werden, wie sowohl der VDE als auch das DKE-Normengremium UK 221.1 „Schutz gegen elektrischen Schlag“ in entsprechenden Publikationen vor den Risiken einer solchen Installation gewarnt haben.

Aus o.g. Gründen und ist daher die Einspeisung einer Stromerzeugungsanlage in einen Endstromkreis nicht zulässig (DIN VDE 0100-551)!

Grundsätzlich ist die Einspeisung mit Kleinst-Erzeugungsanlagen in eine Kundenanlage möglich, wenn folgende Kriterien eingehalten werden:

  • Anmeldung zum Netzanschluss der Erzeugungsanlage bei der Stadtwerken Wertheim GmbH mit den üblichen Unterlagen (Anmeldevordruck ist auf der Homepage unter Downloads abrufbar).
  • Einhaltung des einschlägigen Regelwerkes z.B. TAB 2012 und der VDE-AR-N 4105 „Erzeugungsanlagen am NS-Netz“ (vorhandener NA-Schutzes, Einspeisung nicht im Endstromkreis, etc.), sowie der BDEW-Richtlinien
  • Einbau eines Zwei-Richtungszähler

Stadtwerke Freudenberg

Die Nutzung erneuerbarer Energien spielt für die künftige Energieversorgung eine wachsende und unverzichtbare Rolle. Bezüglich der Einspeisung regenerativer Erzeugungsanlagen stehen Ihnen die Stadtwerke Freudenberg GmbH & Co. KG mit Rat und Tat zu Seite.

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